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Titel: Die Apokryphen - Teil des Wortes Gottes?
Autor: Dieter Zimmer
Bibelstelle: 2. Chronik 33, 13+19 und 1. Johannes 1, 7 (Erster Johannesbrief) und Epheser 2, 2 (Epheserbrief) und Markus 9, 29 (Markus-Evangelium, Mk.) und Apostelgeschichte 19, 13-16 (Apg.) und 5. Mose 4, 2 (Fünftes Buch Mose, Deuteronomium) und 5. Mose 13, 1 (Fünftes Buch Mose, Deuteronomium) und Sprüche 30, 5-6 (Sprichwörter) und Offenbarung 22, 18-19 (Offenbarung des Johannes) und Lukas 16, 26 (Lukas-Evangelium, Lk.) und Daniel 9, 18 und Matthäus 24, 4 (Matthäus-Evangelium, Mt.)
Sprache: deutsch (deutsche, deutscher, deutsches, Deutschland, Österreich, Schweiz)
Kategorie: Lehre
Schlüsselworte: Philadelphia, Kreuz und Reich Nr.1 Januar/Februar 1997, S.17-26 - Im Verlauf der letzten Jahre hat sich tendenzmäßig immer mehr gezeigt, dass Bibeln auf den Markt gebracht werden, die Hinweise enthalten wie: "Die Bibel, Altes und Neues Testament mit (bzw. ohne) die Spätschriften des Alten Testamentes". Bei diesen sogenannten Spätschriften des Alten Testaments handelt es sich um die Apokryphen. Die katholische Kirche gibt ihnen die Bezeichnung Spätschriften des Alten Testaments oder deuterokanonische Bücher. Im protestantischen Raum werden sie traditionell Apokryphen genannt. Im weiteren Verlauf dieser Abhandlung bleiben wir bei der traditionellen Bezeichnung Apokryphen. Wir wollen der Frage nachgehen, ob diese Bücher wirklich zum Kanon der Heiligen Schrift gehören und dabei auf ihr Zeugnis selbst sowie auf die geschichtliche Überlieferung und Entwicklung eingehen. Der Begriff "apokryph" und die Anzahl der Bücher. Es handelt sich bei den Apokryphen um eine Sammlung von Schriften, die in der Zeit von 300 v. Chr. bis 100 n. Chr. entstanden sind. Die Originale waren in hebräischer Sprache verfasst. Die meisten gingen jedoch verloren und liegen heute nur noch in griechischer Übersetzung vor. Von den griechischen Manuskripten besitzen wir eine ganze Anzahl, die sich jedoch in der Länge oft unterscheiden. Daraus resultiert, dass sich bei unseren Übersetzungen Verschiebungen in der Verszählung ergeben, je nachdem, welches Manuskript der Übersetzer benutzt hat. Im hebräischen Kanon des Alten Testaments finden wir die Apokryphen nicht, jedoch in den ersten Übersetzungen der Heiligen Schrift in andere Sprachen, der griechischen Septuaginta, der syrischen Peschitta und der lateinischen Vulgata. "Das Wort ‚apokryph' stammt aus dem Griechischen und bedeutet ‚verborgen, geheim'. Es wurde zuerst von dem lateinischen Kirchenvater Hieronymus (gestorben im Jahre 420) auf bestimmte Bücher angewandt, die in den griechischen und lateinischen Bibeln vorkommen" (Handbuch zur Bibel, Wuppertal: R. Brockhaus Verlag, S.461). Die Apokryphen werden auch, wie bereits erwähnt, "deuterokanonische Bücher" genannt. Dieser Begriff wurde von Sisto Senese (gestorben 1556) geprägt, was "zweites Verzeichnis der inspirierten Bücher" bedeutet (vgl. Roberto Wisbet, Das Evangelium sagt nicht so, Biberstein/Aargau: Verlag Freundesdienst, S.21). Zu den Apokryphen zählen folgende Bücher: 1. Erstes Esrabuch (auch 3. Esra genannt), 2. Zweites Esrabuch (auch 4. Esra genannt), 3. Tobit (oder Tobias), 4. Judith, 5. Die Zusätze zum Buch Esther, 6. Die Weisheit Salomos, 7. Jesus Sirach, 8. Baruch, 9. Der Brief des Jeremia, 10. Der Gesang der drei Männer im Feuerofen, 11. Die Geschichte von Susanna und Daniel, 12. Vom Bel zu Babel, 13. Vom Drachen zu Babel, 14. Das Gebet Manasses, 15. Erstes und zweites Makkabäerbuch, 16. Das Gebet Asarjas. Alles in allem haben wir es bei den Apokryphen mit einer beachtlichen Anzahl von Schriften zu tun. Man kann sie in vier Kategorien einteilen. Die Geschichtsbücher. Zu dieser Kategorie zählen das erste (bzw. dritte) Esrabuch sowie das erste und das zweite Makkabäerbuch...
Datum/Uhrzeit: 01.1997
Seiten: 9
ID: 30658
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